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Gesundheitsbroschüren

Informationen und Beratung

A-plus Apotheken bieten ihren Kunden nicht nur freundliche und kompetente Beratung:

Damit Sie die Möglichkeit haben, die erhaltenen Informationen zu Hause weiter zu vertiefen, können Sie hier als kostenlosen zusätzlichen Service produkt- und herstellerneutrale Informationstexte einsehen. Fast alle Krankheitsfelder, Risikofaktoren bzw. Präventionsbereiche werden durch eine Broschüre abgedeckt.

 

Trockenes Auge

Vor 20 Jahren noch kein Thema, heute beinahe eine Volkskrankheit. Die Diagnose „Trockenes Auge“ wird in den westlichen Industrienationen immer häufiger gestellt.

Etwa ein Viertel aller Patienten, die einen Augenarzt aufsuchen, klagt über die gleichen Beschwerden: Die Augen brennen, sind gerötet und fühlen sich an, als sei ein Sandkorn darin. Wird das Leiden nicht oder falsch behandelt, drohen chronische Entzündungen der Bindehaut, im schlimmsten Fall sogar ein Hornhautgeschwür und der Verlust des Sehvermögens.

Doch so weit muss es nicht kommen, denn mit künstlichen Tränen lässt sich die Oberfläche der Augen hinreichend befeuchten und so die Beschwerden lindern.

Diese Broschüre informiert Sie ausführlich über die Möglichkeiten der Vorbeugung und der Behandlung des trockenen Auges. Haben Sie darüber hinaus Fragen, berät Sie Ihr A-plus Apotheken-Team sehr gerne persönlich und ganz individuell.

Darum sind „Tränen“ so wichtig

Die Tränenflüssigkeit des Auges hat vielfältige Aufgaben. Aus diesen Gründen sollte sie reichlich fließen:

  • Sie hält die Hornhaut und Bindehaut feucht und versorgt beide mit Sauerstoff.
  • Sie ernährt die Hornhaut.
  • Sie schwemmt Fremdkörper aus dem Auge.
  • Sie enthält Enzyme und Antikörper, die das Auge vor Infektionen mit Bakterien und Viren schützen.
  • Sie glättet kleine Unebenheiten auf der Hornhaut.

Woran erkenne ich, ob meine Augen trocken sind?

Von trockenen Augen spricht man, wenn
a) nicht genügend Tränenflüssigkeit produziert wird oder
b) die Zusammensetzung des Tränenfilms nicht optimal ist.

Die häufigsten Beschwerden sind in beiden Fällen:

  • Trockenheit,
  • Sandkorngefühl,
  • Druckgefühl,
  • Brennen,
  • Rötung,
  • Müdigkeit der Augen,
  • Haften der Lider auf dem Augapfel beim Lidschlag,
  • Lichtempfindlichkeit,
  • vermehrter Tränenfluss im Freien.

All diese Symptome treten auch bei allergischen Augenerkrankungen und bei Bindehautentzündungen auf. Die Diagnose sollte daher unbedingt vom Augenarzt gestellt werden. Mit folgenden Untersuchungsmethoden kann er erklären, ob die Augen tatsächlich zu trocken sind:

Der Schirmer-Test

Mit ihm wird die Menge des Flüssigkeitsfilms gemessen. Dabei wird ein Filterpapierstreifen in den Bindehautsack geheftet und nach fünf Minuten abgelesen, auf welcher Strecke der Messstreifen durchfeuchtet ist.

Die Bestimmung der Tränenfilm-Aufreißzeit

Sie gibt Auskunft über die Stabilität des Tränenfilms und damit über die Benetzung der Augenoberfläche und dem Schutz vor Austrocknung. Dabei wird die Zeitspanne zwischen Lidschlag und Aufreißen des Tränenfilms gemessen.

Warum trocknen die Augen aus?

In den seltensten Fällen ist eine Ursache allein für die beschriebenen Beschwerden verantwortlich. Zu den wichtigsten Auslösern gehören:

  • eine natürlicherweise nachlassende Tränenproduktion im Alter,
  • klimatische Einflüsse wie Hitze und trockene Luft (besonders im Winter),
  • Klimaanlagen,
  • Bildschirmarbeit,
  • Fernsehen,
  • Rauchen,
  • ein Mangel an Vitamin A,
  • Umweltbelastungen wie Ozon, Staub, Lösungsmittel und passives Rauchen,
  • Erkrankungen des Immunsystems wie Sklerodermie, Lupus erythematodes und Polyarthritis,
  • Erkrankungen der Schilddrüse,
  • Diabetes,
  • Hormonumstellungen (besonders in den Wechseljahren),
  • die Einnahme von Medikamenten wie die Pille, Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie Blutdrucksenker.

Bitte informieren Sie den Augenarzt bei der Kontrolluntersuchung über all Ihre Erkrankungen sowie die Einnahme jeglicher Medikamente.

So bekommen Sie feuchte Augen

Die Beschwerden bei einem trockenen Auge lassen sich sehr einfach mit einer künstlichen Tränenflüssigkeit lindern. Diese wird mehrmals täglich eingeträufelt und bildet einen Schutz- und Gleitfilm auf der empfindlichen, gereizten Augenoberfläche. Außerdem stabilisiert sie den noch vorhandenen Tränenfilm.

Die Ersatztränen bestehen in der Regel aus Wasser und einem Verdickungsmittel. Dieses sorgt dafür, dass die Flüssigkeit auf der Oberfläche haftet und nicht so schnell ausgeschwemmt wird. Präparate, die darüber hinaus Konservierungsmittel enthalten, sind nach Anbruch in der Regel sechs Wochen haltbar. Konservierungsmittelfreie Augentropfen sind als so genannte Ein-Dosis-Ophthiolen (EDO) im Handel. Sie sind nach Anbruch nur 24 Stunden haltbar.

Allergiker und Träger weicher Kontaktlinsen sollten Präparate ohne Konservierungsmittel bevorzugen. Bei weichen Linsen könnte es zu einer Anreicherung von Konservierungsmittel in den Linsen kommen und so zu einer Schädigung der Hornhaut – und eventuell auch der Linsen – führen. Träger harter Kontaktlinsen können Tränenersatzmittel mit und ohne Konservierungsstoffe benutzen. Das A-plus Apotheken-Team berät Sie sehr gerne bei der Auswahl des für Sie geeigneten Präparates.

Was Sie außerdem tun können

Stellen Sie in Ihrer Wohnung einen Luftbefeuchter auf (alternativ: feuchte Tücher über die Heizung hängen). Ideal ist eine Luftfeuchtigkeit von 45 bis 50 Prozent, Messgeräte (Hygrometer) sind im Handel erhältlich.

  • Grüne Pflanzen verbessern das Mikroklima eines Raumes.
  • Lüften Sie mehrmals täglich gründlich (mindestens fünf Minuten).
  • Halten Sie sich so oft wie möglich an der frischen Luft auf.
  • Richten Sie die Lüftung im Auto nicht auf Ihr Gesicht.
  • Verzichten Sie auf Alkohol und Zigaretten. Meiden Sie auch Räume, in denen geraucht wird.
  • Trinken Sie mindestens zwei Liter am Tag.
  • Tragen Sie beim Baden in Chlorwasser eine Schwimmbrille.
  • Achten Sie bei der Bildschirmarbeit auf ausreichende Pausen, damit sich die Augen immer wieder erholen können.
  • Lassen Sie Ihre Augen regelmäßig beim Augenarzt überprüfen.

 

 

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.